Feuerwehrleute konkurrieren beim Löschangriff

Wolfshain war Austragungsort der diesjährigen Amtsmeisterschaft der Feuerwehr. Bei dem Wettbewerb mussten die Kameraden ordentlich auf Zack sein.

 

Am Ende ist nicht nur Schnelligkeit, sondern auch Zielgenauigkeit gefragt.
© Foto: Picasa

 
Packende Duelle zwischen Feuerwehrleuten erlebten Interessierte und Schaulustige am 10. Oktober in Wolfshain. Denn dort fand die Amtsmeisterschaft der Jugend- und Kidsfeuerwehren, sowie der Feuerwehr-Frauen und Männer des Amtes Döbern-Land statt. Vor Beginn der Wettkämpfe begrüßte Amtswehrführer Lars Mudra alle Anwesenden.
Der Vormittag war für die Kinder- und Jugendmannschaften reserviert. Erst später zeigten dann die Frauen- und Männermannschaften ihr Können.

Meisterschaft findet in Wolfshain trotz Corona statt

Aufgabe: ein Löschangriff auf Zeit. Bei diesem simulierten Angriff treten stets zwei Teams direkt gegeneinander an – so es die Teilnehmerzahl zulässt. Dabei müssen die Kameraden Schläuche, Löschaggregat, Kupplungen und Spritze schnellstmöglich miteinander verbinden, eine Distanz von maximal 95 Meter überwinden und dort ein fiktives Feuer löschen. Also den Löschstrahl auf eine übergroße Zielscheibe richten.
Trotz Corona konnte die Amtsmeisterschaft regulär stattfinden, weil im Vorfeld ein Hygienekonzept erarbeitet und letztlich auch vorbildlich eingehalten wurde, so der Fachbereichsleiter Ordnung und Sicherheit Jernou Chahin vom Amt Döbern-Land. Die 18 Pokale und 20 Medaillen stellte Amtswehrführer Lars Mudra zur Verfügung.
 
Den Löschangriff starteten zuerst die Kidsfeuerwehren, zwei Trebendorfer Mannschaften und die Schacksdorfer Jungen und Mädchen. Bei den Läufen der Jugendmannschaften gingen 13 Mannschaften in verschiedenen Altersklassen aus Wolfshain, Trebendorf, Bohsdorf und Schacksdorf an den Start. Am Ende holte sich Trebendorf den Sieg vor Wolfshain und Bohsdorf.
 

Kameraden aus Gahry liefern bei Meisterschaft in Wolfshain Top-Zeit

Bei den Frauen gewann die Mannschaft Trebendorf vor Gahry. Beste Männermannschaft wurde Gahry mit einer Zeit von 26,40 Sekunden. Eine absolute Topp-Zeit, die keine andere Mannschaft unterbieten konnte.
Die Kameraden der Betriebsfeuerwehr „Biomasse Wonneberger“ holten sich mit einer Zeit von 26,58 Sekunden einen hervorragenden zweiten Platz. Keine Selbstverständlichkeit, da sie zuvor nicht geprobt haben. Dritter wurden die Trebendorfer.
 
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 16.10.2020, Artikel von Detlef Bogott

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