Brand bei Gahry weckt bei Feuerwehr schlimme Erinnerungen

Zu einem Brand in einem Waldstück bei Gahry ist die Feuerwehr am Dienstag ausgerückt. Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art, der sich in Gahry ereignet hat. Das bereitet den Feuerwehrleuten Sorgen.
In einem Wald bei Gahry hat am Dienstag ein Holzstapel gebrannt. Das Feuer drohte auf den Wald überzugreifen. © Foto: Feuerwehr Döbern-Land
 
Mit rund 50 Einsatzkräften ist die Feuerwehr am Dienstagmorgen zu einem Brand bei Gahry ausgerückt. Wie Lars Mudra, Amtswehrführer Döbern-Land gegenüber der Lausitzer Rundschau erklärte, war dort in einem Waldstück ein Stapel mit aufgeschichtetem Holz in Flammen aufgegangen. Die Feuerwehren aus dem Amt Döbern-Land und aus dem benachbarten Neuhausen hatten die Situation aber schnell unter Kontrolle. Nach rund drei Stunden konnte der Einsatz beendet werden.
Unterstützt wurden die freiwilligen Wehren durch die Betriebsfeuerwehr Wonneberger. Mit schwerem Gerät wurde der etwa 100 Kubikmeter umfassende Holzstapel laut Lars Mudra auseinandergezogen, um die Löscharbeiten zu unterstützen. „Die Gefahr bestand, dass die Flammen auf den Wald übergreifen. Dort ist es derzeit ja wieder sehr trocken“, so Mudra.

Brandstiftung in Gahry nicht ausgeschlossen

Nach ersten Erkenntnissen kann eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. Für Mudra und viele der Feuerwehrkameraden hat der Einsatz Erinnerungen an ähnliche Vorfälle in der Vergangenheit geweckt. So war im vergangenen Jahr ein Schaden von etwa 10.000 Euro bei einem Feuer in einer alten Turnhalle unweit des Schlosses entstanden. Das Gebäude war nur noch als Lagerhalle genutzt worden. Der Dachstuhl wurde komplett zerstört, das Gebäude brannte kontrolliert ab. Das Feuer konnte aber nicht auf andere Gebäude wie das etwa 50 Meter entfernte Schloss übergreifen.
In diesem Fall ermittelte die Kripo ebenso wie bei einem Brand von rund 2800 Quadratmeter Waldboden ein Jahr zuvor. Das Feuer war auch damals umgehend gelöscht worden, ohne dass es zu weiteren Gefahren für Personen oder Sachwerte kam.
 
Mit rund 50 Einsatzkräften ist die Feuerwehr am Dienstagmorgen zu einem Brand bei Gahry ausgerückt. Wie Lars Mudra, Amtswehrführer Döbern-Land gegenüber der Lausitzer Rundschau erklärte, war dort in einem Waldstück ein Stapel mit aufgeschichtetem Holz in Flammen aufgegangen. Die Feuerwehren aus dem Amt Döbern-Land und aus dem benachbarten Neuhausen hatten die Situation aber schnell unter Kontrolle. Nach rund drei Stunden konnte der Einsatz beendet werden.
Unterstützt wurden die freiwilligen Wehren durch die Betriebsfeuerwehr Wonneberger. Mit schwerem Gerät wurde der etwa 100 Kubikmeter umfassende Holzstapel laut Lars Mudra auseinandergezogen, um die Löscharbeiten zu unterstützen. „Die Gefahr bestand, dass die Flammen auf den Wald übergreifen. Dort ist es derzeit ja wieder sehr trocken“, so Mudra.
 

Brandstiftung in Gahry nicht ausgeschlossen

Nach ersten Erkenntnissen kann eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. Für Mudra und viele der Feuerwehrkameraden hat der Einsatz Erinnerungen an ähnliche Vorfälle in der Vergangenheit geweckt. So war im vergangenen Jahr ein Schaden von etwa 10.000 Euro bei einem Feuer in einer alten Turnhalle unweit des Schlosses entstanden. Das Gebäude war nur noch als Lagerhalle genutzt worden. Der Dachstuhl wurde komplett zerstört, das Gebäude brannte kontrolliert ab. Das Feuer konnte aber nicht auf andere Gebäude wie das etwa 50 Meter entfernte Schloss übergreifen.
In diesem Fall ermittelte die Kripo ebenso wie bei einem Brand von rund 2800 Quadratmeter Waldboden ein Jahr zuvor. Das Feuer war auch damals umgehend gelöscht worden, ohne dass es zu weiteren Gefahren für Personen oder Sachwerte kam.

Hoher Sachschaden für Genossenschaft

Hoher Sachschaden war bei mehreren Bränden im Jahr 2016 entstanden, als erst 1800 Strohballen des Agrar- und Schäfereibetriebes Kaltschmidt in Gahry brannten und drei Wochen später ein Reifenlager in Simmersdorf, mit dem die Agrargenossenschaft Gahry ihre Silos abdeckte. Im Jahr 2015 hatten rund 1000 Strohballen in einem Strohschober der Agrargenossenschaft Gahry gebrannt.
Bereits 2004 hatte eine Serie von 26 Brandstiftungen den kleinen Ort beunruhigt. Als Tatverdächtiger für einen Teil der Brände war ein damals 15-Jähriger ermittelt worden.
 
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 11.05.2021, Artikel von Sven Hering

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